Hungersnot in der Welt und deutsche Unterhaltungssendungen!

Angesichts der Hungersnot in vielen Teilen der Erde, sowie der aktuellen Katastrophe in Japan sollte in Unterhaltungssendungen wie “Die perfekte Minute” besser auf Spiele mit Lebensmitteln jeglicher Art verzichtet werden.

Meiner Meinung nach trägt die Moderatorin ebenso wie der Sender einer Familiensendung, die von Jung und Alt gesehen wird, eine soziale Verantwortung.

Es kann nicht sein, dass uns in den Nachrichten immer wieder die Schreckensbilder aus Südafrika und vielen anderen Ländern, in denen täglich vor allem Kinder an Hunger leiden und sterben, vor Augen geführt werden, SAT 1 hingegen aber so leichfertig und -sinnig mit Lebensmitteln umgeht.

Ich bin der Überzeugung, dass außer mir auch noch sehr viele andere Eltern ihren Kindern schon in jungen Jahren beibringen, nicht mit dem Essen zu spielen und nun wird Millionen Zuschauern genau das Gegenteil gezeigt!

EIN ABSOLUTES NO-GO!!!

Lethargie, Frust, Zukunftsangst - dagegen steuern.

Dank der Wirtschafts- und Finanzkrise haben wir doch endlich mal wieder die Möglichkeit zu zeigen was in uns steckt.

Doch leider wird durch die Medien, genauso wie durch die Aussagen von irgendwelchen Wirtschaftsexperten und auch Politikern eine Untergangsstimmung verbreitet, wie es sie noch nie gab.

Denken wir mal ein paar Jahrzehnte zurück!

Ja genau, das Wirtschaftswunder nach dem 2. Weltkrieg.

Was damals praktiziert wurde, vermisse ich in unserer heutigen Zeit. Es gab Loyalität, Zusammenhalt ganz nach dem Motto “Gemeinsam schaffen wir das”, also Menschen, die sich nicht beirren ließen und Hand in Hand für eine Zukunft gearbeitet haben.

Doch wie sieht es heute aus?

Es wird gemurrt, heftig diskutiert und viel polemisiert. Viele sind unzufrieden, weil sie keine Perspektive sehen, haben natürlich auch Zukunftsängste. Was auch verständlich ist, wenn man an den großen Autobauer und andere namhafte Unternehmen denkt.

Aber was geschieht wirklich?

Man lässt sich schnell in die Frustflut ziehen und hinwegschwemmen, andere wiederum stecken den Kopf in den Sand und werden Opfer einer großen geistigen, seelischen und auch emotionalen Lethargie.

Selbstverständlich muss ich mir auch täglich die Frage stellen, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin, ob meine Kunden bereit sind zu investieren und ich meinen Job nächsten Monat noch habe.

Aber wenn ich nicht wenigstens ein bißchen optimistisch bin und auch entsprechend an meine Arbeit herangehe, helfe ich mir dann selbst? Helfe ich damit meinem Arbeitgeber? Kann ich so meinen Arbeitsplatz sichern und für meine Familie sorgen?

Stecke ich mit meiner Lethargie, meinem Frust nicht auch meine Kinder an, die immerhin die Zukunft bedeuten?

Also bin ich der Meinung, dass ich mich von den Negativ-Schlagzeilen und von den Äußerungen einiger Wirtschafts- und Finanzexperten und Politikern nicht in einen Sog ziehen lasse, aus dem ich nicht mehr rauskomme!

Ich bin immer noch ein Stück weit selbst für mein Leben und meine Zukunft verantwortlich!